Wenn Katzen krank werden

Es spielt im Prinzip keine Rolle, ob Ihre Katze im Freien spazieren gehen darf oder die Wohnung niemals verlässt: In beiden Fällen besteht die Gefahr, dass ihr Haustier hin und wieder erkrankt. Vor allem mit zunehmendem Alter sind die Vierbeiner anfälliger für Beschwerden, weil ihr Immunsystem nicht mehr so stark ist.

Dennoch ist die durchschnittliche Lebensewartung von Katzen in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen – aufgrund von gesünderem Futter, Fortschritten in der Veterinärmedizin, verbessertem Schutz vor Parasiten und regelmäßigen Impfungen. So kann der Schmusekater nicht selten bis zu 15 Jahre alt werden, sofern er nicht einer der folgenden Krankheiten erliegt. Welche am häufigsten auftreten, wie Sie diese erkennen und was Sie dagegen tun können, erklären wir Ihnen wie folgt Die 3 häufigsten Katzenkrankheiten

  • Platz 1: Man bezeichnet eine Herpesinfektion der Atemwege auch als Katzenschnupfer, der am häufigsten bei jungen Katzen ausgelöst wird. Diese Infektionskrankheit ist nicht nur ansteckend, sondern auch lebensbedrohlich für Ihr Haustier. Deshalb muss es schon in der 8. und 12. Lebenswoche und anschließend jedes Jahr aufs Neue gegen die Krankheit geimpft werden. Sollte es dennoch zu einem Infekt kommen, erkennen sie diesen an folgenden Symptomen: Nasenausfluss, verklebte Augen, Tränenfluss, Fieber und Appetitlosigkeit.

    Kätzchen mit Katzenschnupfen und Herpes
    Kätzchen mit Katzenschnupfen und Herpes
  • Platz 2: Im Fachjargon auch als Parvovirus-Infektion oder infektiöse Panleukopenie bezeichnet, belegt die Katzenstaupe den zweiten Platz der häufigsten Krankheiten. Sie ist ebenfalls hoch ansteckend und kann dem Vierbeiner über Jahre hinweg Schaden zufügen, weil sie das Immunsystem angreift. Um dem entgegenzuwirken, müssen Katzen schon im Welpenalter in der 8. und 12. Woche sowie alle ein bis drei Jahre dagegen geimpft werden. Erste Symptome wie Erbrechen, hohes Fieber, Appetitlosigkeit und Bewegungsunlust deuten auf die Krankheit hin.
  • Platz 3: Auf dem dritten Platz liegen Endoparaisten wie Bandwürmer, die nicht nur Katzen befallen können, sondern auch Menschen. Die fünf bis zehn Zentimeter langen Parasiten nisten sich im Dünndarm einund führen dazu, dass der Vierbeiner unter Gewichtsverlust, Durchfall und Erbrechen oder Appetitlosigkeit leidet. Um es vor einer Erkrankung zu schützen, sollte Ihr Haustier jedes Jahr eine Entwurmungspaste zugeführt bekommen. Diese ist vor allem für jene Katzen wichtig, die sich auch im Freien aufhalten.
    Endoparasit, hier Madenwurm
    Endoparasit, hier Madenwurm

    Eine ausführliche Beschreibung der gängigsten Katzenkrankheiten findet Ihr hier.

Schreiben Sie einen Kommentar