Welche Katze passt zu mir?

Katzenfreunde lieben den Eigensinn, die Unabhängigkeit und das bestechende Wesen der Samtpfoten. Eine Katze macht was sie will und ist auch mit Leckereien und Streicheleinheiten nicht wirklich zu bestechen. Auch wenn diese Aussagen auf alle Zuchtvarianten zutreffen, gibt es dennoch große Unterschiede zwischen den Rassen. Wer sich eine Katze anschaffen möchte, der sollte sich also mit den Charaktereigenschaften der Rassen von Abessinier bis Türkish Van beschäftigen.

Abessinier
Abessinier

Wer Katzen bislang nur als schlafendes Fellknäuel auf dem Sofa von Freunden und Bekannten oder als Straßenstreuner im Urlaub kennengelernt hat, der wird sich wundern, wie unterschiedlich diese Tiere sind. Damit der zukünftige Katzenhalter unter den immerhin etwa fünfzig Katzenrassen die passende Samtpfote findet, sollte er sich zuerst überlegen, was er dem Tier bieten kann und welche Katzenrasse sich in der eigenen Wohnung wohlfühlen könnte. Das fängt an bei dem Vermieter und der Wohnungsgröße und geht über die Freilaufmöglichkeiten bis hin zum Temperament des Tieres und der nötigen Fellpflege. Wer zum Beispiel überlegt, sich eine Langhaarkatze anzuschaffen, der sollte bedenken, dass Rassen wie Angora oder Perser stark haaren. Tägliches Bürsten und häufiges Staubsaugen werden dann zum Pflichtprogramm. Da kann der zukünftige Katzenbesitzer schon einmal vorsorglich neue Vorwerk Ersatzteile für seinen Staubsauger bestellen Langes Fell bedeutet Bürsten und Staubsaugen.

Singapura
Singapura

Neben der Optik der Katze ist das Temperament des Tieres viel entscheidender, damit Mensch und Tier miteinander glücklich werden können. Manche Katzenrassen wie die Abessinier, die Singapura, die Selkirk Rex oder die Ocicat lieben Action und brauchen, wie übrigens auch Balinese oder Siam, viel Zuwendung vom Menschen und im Optimalfall einen Artgenossen an ihrer Seite. Siamkatzen und Sokoke sind außerdem bekannt dafür, dass sie gerne ‘reden’. Sie maunzen und miauen den lieben langen Tag vor sich hin, was manche Menschen mögen, andere aber nervt. Zu den ruhigen Rassen, die es gar nicht hektisch mögen, zählen unter anderem die Nebelung, die Korat, die Turkish Van und die Snowshoe.

Nebelung
Nebelung

Quasselstrippe oder Einzelgänger?

Andere Züchtungen wie beispielsweise die Cashmere/Pardino sind Einzelgänger, die auch stundenlanges Alleinsein gut verkraften. Einige Rassen suchen sich in ihrer Familie gezielt eine Bezugsperson aus. Manchen Katzen wie der Bombay oder der Ragdoll genügt ein Dasein in der Wohnung, andere, wie zum Beispiel die Europäische Kurzhaar oder die Norwegische Waldkatze, haben einen großen Freiheitsdrang und jammern, wenn sie nicht raus dürfen.

Bombay
Bombay

Das Wesen der Katzenrasse ist also das wichtigste Kriterium für die Wahl eines passenden Stubentigers. Und da es unter den fast fünfzig Rassen von der nackten Sphynx bis zur kuscheligen Perserkatze alle Temperamente und Wesensarten gibt, kann jeder Katzenliebhaber darunter ‘seine’ perfekte Katze finden.

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